Subventionsablehnung für den Betriebsverein Alter Schl8hof und den Kulturverein Waschaecht

In der Sitzung des Stadtsenats am 3. April 2013 wurden Förderungen für den Betriebsverein (BV)  Alter Schl8hof in der Höhe von 5.900 Euro und den Kulturverein (KV) Waschaecht in der Höhe von 4.000 Euro abgelehnt. Förderungen aus dem Jugendressort wohlgemerkt!

Abgelehnt wurden die Subventionen mit Stimmenmehrheit von FPÖ und ÖVP. Dass die FPÖ immer wieder Mittel für die beiden Vereine ablehnt, ist nichts Neues, gar fordern die Freiheitlichen in einer Pressemitteilung vom 4. April 2013:

StR. Dr. Rabl: „[…] sollte darüber nachgedacht werden, ob für den Schlachthof nicht ein neues Betreibermodell gefunden wird.“

Das wirklich Traurige an der Geschichte ist allerdings der Abstimmungsschwenk der ÖVP, die zwar im Ausschuss die Förderungen noch befürwortete, dann jedoch zur Streichung selbiger anregte. Noch schlimmer ist die Begründung dafür. Doch dazu etwas später.

Erst ein paar Schritte zurück in der Geschichte.

Ganz am Anfang stand ein Gemeinderats-Antrag auf Subventionserhöhung (von 72.000 auf 80.000 Euro) für das Richard Wagner Festival an die Firma Trodat GmbH für die Jahre 2014 und 2015, eingebracht von FPÖ und ÖVP.
Wir – rund 500 Kunst- und Kulturschaffende, Kulturinteressierte, sowie 30 Organisationen – reagierten in einem  offenen Brief an Kulturstadtrat Walter Zaunmüller, in dem wir nicht nur unseren Protest zum Ausdruck brachten, sondern auch gezielt einige sehr dringliche Fragen hinsichtlich Aufbringung der zusätzlichen Mittel stellten. In der Gemeinderatssitzung am 11. März 2013 wurde die Erhöhung der Förderung jedoch beschlossen.

Obwohl unser offener Brief sogar bei der Gemeinderatssitzung verlesen wurde, kam es bis heute weder zu einer mündlichen noch zu einer schriftlichen Beantwortung!
Allerdings wurde im Zuge der Gemeinderatsdiskussion vehement versucht, die Plattform „Welser Vielfalt“ in ein parteipolitisches Eck zu stellen. Aus diesem Grund möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich festhalten:

Entgegen so mancher Behauptung ist die Initiative „Welser Vielfalt“ parteiunabhängig! Wir arbeiten keiner Partei zu und lassen uns auch nicht „vor den Karren spannen“. Wir haben uns im Zuge der Diskussion um die Förderung des Richard Wagner Festivals gefunden und setzen uns vehement für den Erhalt der kulturellen Vielfalt und Offenheit in Wels ein!

FP-Stadtrat Andreas Rabl ließ es sich nicht nehmen, bei der Gemeinderatsdiskussion in seinem Schlusswort noch folgendes zu betonen (Auszug aus dem GR-Protokoll vom 11. März 2013):

„Ich glaube, hier auch für die ÖVP-Fraktion sprechen zu können und deren Kulturreferenten Walter Zaunmüller, der sich dafür einsetzen wird, dass es einen breiten Konsens dafür gibt, dass es zu keiner Kürzung des Kulturbudgets um 8.000 Euro kommen wird. Ganz im Gegenteil: Es soll um 8.000 Euro erhöht werden, damit auch kleine Kulturvereine in ihrer Subvention gleich bleiben.“

Einige Tage nach der Gemeinderatssitzung, am 15. März 2013, wurden auch auf der Website der ÖVP folgende inhaltsschwere Zeilen veröffentlicht:

„Die ÖVP Wels ist gegen eine Kultur-Zensur wie es von SPÖ und Grüne im Gemeinderat versucht worden ist. Die ÖVP Wels steht für eine Kultur-Vielfalt mit einem breiten Angebot in der Kulturszene. Daher wird es mit der ÖVP bei kommenden Budgetverhandlungen zu KEINER Kürzung im Kulturbereich kommen.“

Gegen Kultur-Zensur und für eine Kultur-Vielfalt also.

Jedenfalls bis zum Beschluss im Stadtsenat vom 3. April 2013. Denn in dieser Sitzung wurde von der ÖVP folgender Artikel (April-Ausgabe „vorsicht kultur“ – Programmzeitung des BV Alter Schl8hof) als Grund für die Subventionsablehnung für den BV Alter Schl8hof und den KV Waschaecht genannt!

welser vielfalt

manchmal bedarf es dieser berühmten kleinen anstösse, um etwas grösseres in bewegung zu setzen. so trug es sich zu, dass in der lokalen (kultur) politik eine erregung stattfand, sehr zurecht, wie wir meinen. der hintergrund: die förderung für das ultra-konservative wagner-spektakel von euro 80.000 und die art und weise, wie das im gemeinderat über die bühne gegangen ist, nämlich auf initiativantrag der fpö, der von der övp mitgetragen wurde. sehen wir einmal davon ab, dass es ein novum ist, dass im welser gemeinderat direkte förderungen für veranstaltungen beschlossen werden (ohne den zuständigen kulturausschuss damit zu beschäftigen) und sehen wir weiters davon ab, dass diese förderung gleich für 2 jahre gewährt wird, bleibt hier noch festzustellen: diese subvention, die nicht nur von 72.000 auf 80.000 pro jahr erhöht wurde, betrug in den jahren vor 2011 euro 25.000, wurde also binnen kürzester zeit um einige hundert prozent aufgestockt. gleichzeitig werden andere subventionen um 10 % gekürzt. und: diese 80.000 euro sind fast die hälfte der im kulturbudget vorgesehenen ermessensausgaben, oder anders: das wagner-spektakel bekommt für 2 bis 4 vorstellungen (auch das können die sich scheinbar aussuchen) die hälfte der für die gesamtheit der welser kulturvereine im jahr vorgesehenen mittel. bitteschön, das wird doch wohl jeder/m einleuchten, dass sich da widerstand regen muss!!!! womit wir wieder beim anfang wären: die unabhängige plattform „welser vielfalt“ hat binnen kürzester zeit eine unglaublich grosse zustimmung erfahren, nachzulesen auf welservielfalt.wordpress.com
dass der verfasste offene brief an den neuen welser kulturstadtrat unbeantwortet blieb, ist auch nur ein zeichen, nämlich ein schlechtes! und über die kuriosen, erfundenen geschichten eines rabl wird auch noch zu sprechen sein! bis die tage, wawo

Hier also schließt sich der Kreis.  Als Begründung für die Subventionsablehnung war weiters in den Medien zu lesen:

„Wir haben ursprünglich im Ausschuss noch dafür gestimmt, doch dann sind wir von einem Waschaecht-Mitarbeiter in der Öffentlichkeit massiv verunglimpft und als Lügner dargestellt worden“, begründet VP-Vizebürgermeister Peter Lehner seine Kehrtwende. (Kurier 5. April 2013)

Denn VP-Vizebürgermeister Peter Lehner begründet den Meinungsschwenk mit dem Kommentar „Welser Vielfalt“ von Wolfgang Wasserbauer in der Programmzeitung des Schl8hofes. Darin kritisiert er die Subvention fürs Wagner-Festival. Lehner: Hier wird das Gegenteil von kultureller Vielfalt vertreten, der Artikel strotzt vor Unwahrheiten. Die Behauptung, dass die Subvention von 25.000 auf 80.000 Euro erhöht worden sei, stimmt nicht.“ (OÖNachrichten 5. April 2013)

Dieser Kommentar empört Schwarz und Blau. Der Beitrag strotze vor Unwahrheiten, andere Kultureinrichtungen würden verunglimpft und die Mitglieder des Gemeinderats als Lügner bezeichnet, schimpft die ÖVP. Die FPÖ sieht die beiden Kulturvereine Schlachthof und Waschaecht überhaupt von der SPÖ zu parteipolitischen Zwecken missbraucht. ÖVP und FPÖ ziehen daraus den Schluss, dass in diesem Fall die SPÖ die beiden Vereine aus ihrer Parteikasse fördern soll, aber nicht die Stadt an sich. (ooe.orf.at 7. April 2013)

… „massiv verunglimpft und als Lügner dargestellt“? … „strotzt vor Unwahrheiten“? … „andere Kultureinrichtungen würden verunglimpft und die Mitglieder des Gemeinderats als Lügner bezeichnet“? … „zu parteipolitischen Zwecken missbraucht“?

Ob die Verfasser dieser Zeilen den Artikel, auf den sie sich beziehen, tatsächlich gelesen haben? Wo sieht die ÖVP Missbrauch für parteipolitische Zwecke? Andere Kultureinrichtungen kommen in dem Artikel überhaupt nicht vor – außer es ist der Subventionsempfänger für das Richard Wagner Festivals gemeint – und das ist bekanntlich keine Kultureinrichtung, sondern die Firma Trodat GmbH!

Mitglieder des Gemeinderats werden als „Lügner“ bezeichnet. Damit sind möglicherweise die „kuriosen, erfundenen geschichten eines rabl“ gemeint. Dazu  noch einmal aus dem GR-Protokoll vom 11. März 2013 zitiert:

StR. Dr. Rabl: „Das Music Unlimited Festival wird vom Schlachthof veranstaltet und der Schlachthof verfügt ebenfalls über eine langjährige Subventionsvereinbarung in der Höhe von 280.000 Euro pro Jahr.“

„Aus diesen laufenden Nummern ergibt sich, dass 280.200 Euro an den Alten Schlachthof bezahlt werden, wobei Subventionen an den Verein „Waschaecht“ noch nicht in dieser Subvention angeführt sind. Dieser erhält also noch eine Subvention, die ich noch gar nicht erwähnt habe.“

Schon während der Sitzung wurde FP-Stadtrat Andreas Rabl darauf hingewiesen, dass dies nicht der Wahrheit entspräche, denn Fakt ist: Das Festival music unlimited wird nicht vom BV Alter Schl8hof veranstaltet (sondern vom KV Waschaecht). Fakt ist ebenso, dass der BV Alter Schl8hof keine Subventionen in der Höhe von 280.000 oder 280.200 Euro (oder in ähnlicher Höhe) pro Jahr erhält! Dies bestätigte bereits kurz nach der Sitzung übrigens auch VP-Stadtparteisekretär GR Markus Wiesinger via Twitter: „ja Rabl hat falsche Zahlen verwendet“. Also wie jetzt?

Die angeblichen Unwahrheiten

Da den Medienberichten durchwegs nicht zu entnehmen ist, was denn nun eigentlich diese angeblichen Unwahrheiten sind – hier die vollständige Stellungnahme / Pressemitteilung der ÖVP Wels vom 4. April 2013:

Keine Subvention für Verein Waschaecht

In der Stadtsenatssitzung vom 3. April wurde die Subvention für den Verein Waschaecht in Höhe von EUR 9.900,– mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ abgelehnt. Nachdem die FPÖ schon traditionell gegen eine Subventionierung des Vereins eintritt, hat bei der ÖVP ein rein politisch motivierter Kommentar, der nur so von Unwahrheiten strotzt, den Ausschlag für die Ablehnung der Subvention gegeben.

Behauptet wird von Waschaecht:

– dass andere Subventionen im Kulturbereich um 10 % gekürzt werden,

– dass mit der Förderung in Höhe von EUR 80.000,– für das Richard-Wagner-Festival die Hälfte der Ermessensausgaben für das Festival vergeben würden,

– dass die Förderung von EUR 25.000,– auf EUR 80.000,– erhöht wurde,

– dass damit die Förderung um mehrere hundert Prozent erhöht wurde.

Das Ablehnen der Förderung daher in Verbindung mit der Subventionszusage für das Wagner-Festival 2014/15 zu bringen ist nicht richtig. Der ÖVP Wels geht es um eine ordentliche Verwendung der  Fördermittel.  Wir verwehren uns dagegen, dass mit öffentlichen Geldern andere Kultureinrichtungen verunglimpft werden und die Mitglieder des Gemeinderates von Herrn Wasserbauer via Facebook als Lügner bezeichnet werden.

Interessant ist auch, dass der neue Kulturstadtrat Walter Zaunmüller angeblich nicht auf den offenen Brief der „Unabhängigen Plattform Welser Vielfalt“ reagiert hat. Nachdem die Plattform nur anonym agiert und ganz klar die Impressumpflicht nach dem E-Commerce-Gesetz verletzt, hat es zahlreiche persönliche Kontakte von Zaunmüller mit Unterzeichnern des offenen Briefes gegeben. Eine offizielle Stellungnahme von Kulturstadtrat Walter Zaunmüller an anonyme Plattformen kann es aber nicht geben.

Peter Lehner: Der klar politisch motivierte Kommentar von Herrn Wasserbauer rechtfertigt allenfalls eine Subvention aus Fraktionsförderungsmitteln. Als ÖVP treten wir für eine starke Vielfalt an Kultur in unserer Stadt ein. Unter dem Deckmantel Vielfalt darf aber nicht Parteipolitik versteckt werden.

Die Behauptungen im Detail:

  1. – dass andere Subventionen im Kulturbereich um 10 % gekürzt werden
    Ist korrekt. 2010 wurde erst eine 25 %ige Haushaltssperre für die Ermessensausgaben verhängt, die dann in einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss am 1. Juli 2010 auf 10 % festgelegt wurde (Quelle: GR-Protokoll vom 1. Juli 2010) .
    Während sich an diesen Kürzungen der Ermessenssubventionen für alle Welser Vereine nichts geändert hat, wurde mit dem Beschluss vom 11. März 2013 die Subvention für das Richard Wagner Festival um mehr als 10 % erhöht und für die kommenden beiden Jahre zugesichert.
  2. – dass mit der Förderung in Höhe von EUR 80.000,– für das Richard-Wagner-Festival die Hälfte der Ermessensausgaben für das Festival vergeben würden
    Ist korrekt. Wenn man davon ausgeht, dass die Höhe der Kultur-Ermessenssubventionen in den kommenden Jahren nicht steigen wird. (Und wie die Vergangenheit zeigt, ist eher eine Kürzung dieses Budgetspostens zu befürchten.)
    Wie ein weiteres Twitter-Posting von VP-Stadtparteisekretär GR Markus Wiesinger am 11. März 2013 jedoch verdeutlicht („Dank ÖVP/FPÖ Beschluss wurde Wagner-Festival Pflichtsubvention. Keine Diskussion von Ermessenssubvention #wels #wagnerfestival“) , scheint die ÖVP offenbar dem Irrglauben anzuhängen, mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 11. März 2013 wäre aus einer Ermessens- eine Pflichtsubvention geworden. Das ist nicht der Fall, dazu bedürfe es eines speziellen Fördervertrags, den es schlicht und einfach nicht gibt.
  3. – dass die Förderung von EUR 25.000,– auf EUR 80.000,– erhöht wurde
    Hier ist tatsächlich ein Fehler unterlaufen: die Förderhöhe betrug bereits vorher 27.000 Euro
  4. – dass damit die Förderung um mehrere hundert Prozent erhöht wurde
    Ist korrekt. Denn auch mit einem Ausgangswert von 27.000 Euro kommt man rein rechnerisch zu keinem anderen Ergebnis. Fast 300 % (296,30 %).

Weitere Anmerkungen zu dieser Pressemitteilung:

Es ist schlichtweg falsch, dass in der Sitzung eine Subvention für den KV Waschaecht in der Höhe von 9.900 Euro verhindert wurde – sondern zwei Förderungen: 5.900 Euro für den BV Alter Schl8hof, 4.000 Euro für den KV Waschaecht.

Was es zu den sogenannten „weiteren Kultureinrichtungen“ und den „Lügen im Gemeinderat“ zu sagen gibt, ist bereits weiter oben zu lesen.

Auch folgendes ist klarzustellen: Wolfgang Wasserbauer, Verfasser des Artikels „welser vielfalt“ ist Mitarbeiter des BV Alter Schl8hof und hat in dieser Rolle ebendiesen Kommentar für die Programmzeitung „vorsicht kultur“ des BV Alter Schl8hof verfasst. Was das alles mit dem KV Waschaecht zu tun hat, bleibt offen. (oder auch wieder nicht, wenn man bedenkt, was aus der Pressemitteilung klar hervorgeht, nämlich, dass die ÖVP auch nach der Sitzung noch der Annahme war/ist, in der vorangegangenen Stadtsenatssitzung lediglich einen einzigen Förderantrag – für den KV Waschaecht, über die gesamte Summe – behandelt zu haben …). Ebenso unklar ist, auf welche angeblichen Facebook-Postings von Herrn Wasserbauer die ÖVP sich bezieht.

Wie bereits erwähnt, hat Kulturstadtrat Walter Zaunmüller auf unseren offenen Brief bisher in keiner Weise reagiert! Der offene Brief wurde alles andere als anonym verfasst oder wie bitte kann (oder will) man die rund 500 namentlich Genannten ansonsten verstehen? Und über die „zahlreichen persönlichen Kontakte von Zaunmüller mit Unterzeichnern“ wird zu einem anderen Zeitpunkt noch zu berichten sein müssen!

Von den Vorwürfen der ÖVP bleibt bei genauerer Betrachtung also nichts übrig.

Fakt ist, dass nicht der Gemeinderat, nicht Kultureinrichtungen und schon gar nicht die ÖVP verunglimpft wurden, sondern ein einzelner Schl8hof-Mitarbeiter von Seiten der ÖVP massiv diffamiert wurde, wie auch dieser Kommentar des ehemaligen VP-Kulturstadtrats (und Unterstützer von www.kulturprotest.at) Klaus Brandhuber (Kommentar auf OÖNachrichten-Online) unterstreicht:

ooen-kommentar

Der Vollständigkeit halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in der gesamten Diskussion permanent Begrifflichkeiten vermischt werden, nicht unterschieden wird zwischen BV Alter Schl8hof und KV Waschaecht, nicht zwischen Artikeln und Facebook-Kommentaren, nicht zwischen offiziellen Stellungnahmen und privaten Postings … oder aber auch Dinge verglichen werden, die schlicht und ergreifend nicht vergleichbar sind!

Große Solidarität

Der einzig positive Aspekt, der dieser leidigen Geschichte abzugewinnen ist, ist die große Solidarität mit den beiden Vereinen. Neben Solidaritätsbekundungen via Facebook-Postings und -Profilbildern, Medienerklärungen oder Leserbriefen, ruft The Soundtheatre zu einer Spendenaktion auf:

Liebe Freunde, Musikliebhaber, engagierte Mitbürger, Künstler!

… auch wenn wir (als Soundtheatre) derzeit ohne eigene Spielstätte klinisch tot sind, so funktionieren wenigstens unsere Herzen und Gehirne.

Als „Strafsanktion“ irgendwelche Förderungen zu verweigern finden wir mehr als verwerflich. Wenn es um Jugendprojekte geht umso mehr.

Kurz gesagt: Situation beschämend – schnelle Lösung gefragt!

Rechtsanwalt Dr. Heinrich Oppitz wird treuhänderisch den „Spendenfond Alter Schl8hof und Waschaecht“ verwalten.

Eingezahlt werden kann entweder bei ihm in der Kanzlei, oder alternativ ab Montag auf ein Treuhandkonto, das wir hier bekanntgeben werden.

Wir bitten um Eure Spende!

Unser Vorschlag sind 50 EUR pro Erwachsener und symbolisch 10 EUR pro Kind oder Jugendlicher.

Mit der dringenden Bitte um Eure Mithilfe!

Euer SoundTheatre – Team

Wortlaut: Spendenkonto Schlachthof/waschaecht
KontoNr.: 12045142
BLZ: 54000

Wir hoffen, nun etwas Licht in die Angelegenheit gebracht zu haben – Updates folgen. Angehängt noch die offiziellen Stellungnahmen des KV Waschaecht und der KUPF OÖ. Bleibt nur noch zu sagen:

Es ist, als würde die Regierung regierungskritischen Medien
die Presseförderung streichen!

.

Offizielle Stellungnahme Kulturverein Waschaecht:

Am 3. April hat der Welser Stadtsenat mit Stimmen von FPÖ und ÖVP Förderungen aus dem Jugendbudget für den Alten Schl8hof und den Kulturverein Waschaecht erstmals abgelehnt. Der angebliche Grund dafür sei ein Kommentar von Wolfgang Wasserbauer in der letzten Ausgabe von „Vorsicht Kultur“ (Programmzeitung des Alten Schl8hof Wels), in dem er problematische Aspekte im Zusammenhang mit den Förderungen für das Wagner Festival aufzeigt.

Wir vom Kulturverein Waschaecht sind bestürzt über diese Vorgangsweise!

Wir interpretieren diesen Schritt der verantwortlichen Politiker*innen als Disziplinierungsmaßnahme, die darauf abzielt, kritische Stimmen zu unterdrücken. Solche Maßnahmen sind typisch für totalitäre Systeme, mit einem demokratischen Verständnis sind sie nicht zu vereinbaren.

Warum die Streichungen überhaupt auch den Kulturverein Waschaecht betreffen, bleibt zusätzlich unklar, da der Kommentar in einer Broschüre des Schlachthofs veröffentlicht wurde. Obwohl wir uns dem Text vollinhaltlich anschließen (ebenso wie vermutlich noch viele andere Welser Kulturvereine; siehe dazu auch die Unterzeichner*innen auf der unabhängigen Plattform „Welser Vielfalt“) entsteht hier der Eindruck von Sippenhaftung.

Wir fordern die verantwortlichen Politiker*innen auf, Vielfalt zu fördern, anstatt kritische Stimmen zu verhindern bzw. finanziell unter Druck zu setzen!

Mag. Peter Eberle – Vorsitzender des KV Waschaecht

.

Offizielle Stellungnahme KUPF – Kulturplattform Oberösterreich:

Gestern hat laut Stellungnahme der Welser Stadtsenat mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP eine Förderung aus dem Jugendbudget für den „Alten Schl8hof“ und den Kulturverein „Waschaecht“ abgelehnt. Als Grund für diesen Schritt wird das kritische und hinterfragende Wesen der beiden Kulturinitiativen genannt.

Für die KUPF-Kulturplattform OÖ ist diese Vorgehensweise inakzeptabel, zumal die genannten Initiativen seit Jahren als erfolgreiche Vorzeigebeispiele für kulturelle Nahversorgung auf höchstem Niveau gelten. Die internationale Strahlkraft einerseits und das lokale Einbinden von Bevölkerungsgruppen andererseits machen sie zu modernen und partizipativen Motoren des urbanen Zusammenlebens in Wels.

Als niveaulos muss der kolportierte Grund für diese Kürzungen bezeichnet werden: Die kritische Haltung der Initiativen gegenüber politischen Entwicklungen in Wels. Dabei ist es höchste und nobelste Aufgabe des Kultur- und Kunstschaffens, sich kritisch und nachhaltig in gesellschaftliche Entwicklungen einzumischen – ein Recht, das übrigens auch von der österreichischen Verfassung geschützt ist!

Die KUPF fordert die Welser ÖVP und FPÖ auf, sich derart kunstfeindlichen Tendenzen nicht weiter hinzugeben und das Förderwesen nicht für politische Scharmützel zu gebrauchen. Es kann nicht sein, dass Kulturvereine zum Spielball parteipolitischer Interessen und dadurch in ihrer Existenz gefährdet werden.

Advertisements

Der Umgang mit der Wahrheit. Teil 1.

Behauptet wird (öffentlich, auf der Richard-Wagner-Festival-Website):

Das Richard Wagner Festival Wels wird ausschließlich von privaten Initiativen und Sponsoren finanziert.

Die Wahrheit ist:

Für die Ausrichtung des Richard-Wagner-Festivals erhält die Firmat Trodat GmbH eine städtische Förderung in der Höhe von 72.000 Euro im Jahr 2013 und je 80.000 Euro städtische Förderung in den Jahren 2014 und 2015, dazu noch Förderungen des Landes Oberösterreich in entsprechender Höhe.

Eine bemerkenswerte Falschbehauptung angesichts der zehntausenden Euro, die jährlich sowohl von Stadt Wels als auch Land OÖ fließen und darüber hinaus eine Irreführung des Publikums bzw. der Website-BesucherInnen.

Offener Brief an Kulturstadtrat Walter Zaunmüller betreffend Richard-Wagner-Festival

Folgender Brief wurde an den Welser Kulturstadtrat Walter Zaunmüller übermittelt – mit dem Hinweis, dass die Unterschriftensammlung online weiter geht. Unterstützung ist daher nach wie vor, ganz einfach & jederzeit per Mail an welservielfalt@gmail.com oder hier möglich. Vielen Dank schon jetzt!

Sehr geehrter Herr Stadtrat Walter Zaunmüller!

Wie den Medien zu entnehmen war, soll in der kommenden Gemeinderatssitzung am 11. März 2013 auf gemeinsamen Antrag von FPÖ und ÖVP der Beschluss gefasst werden, der Firma Trodat GmbH eine Förderung für das Richard-Wagner-Festival in der Höhe von je € 80.000,- für die Jahre 2014 und 2015 zu gewähren.

Wir als Welser Kulturschaffende und Kulturinteressierte protestieren gegen diesen Vorgriff auf die kommenden Budgets – aus folgenden Gründen:

Grundsätzlich erscheint es sonderbar, dass einem internationalen Konzern städtische Kultursubventionen – noch dazu in der Größenordnung von € 80.000,-  – gewährt werden. Mehr noch, wenn man sich vor Augen führt, dass der Gesamtbetrag der Ermessenssubventionen im Kulturressort insgesamt nur € 170.700,- pro Jahr (2013) ausmacht.

Es ist aus jetziger Sicht völlig unklar, woher die Mittel für die Erhöhung der Subvention für das Richard-Wagner-Festival kommen werden oder wie sich diese Erhöhung auf den Gesamtbetrag der Kultursubventionen auswirken wird.

Die berechtigte Sorge bzw. logische Konsequenz ist also, dass es zu massiven Kürzungen der Ermessenssubventionen für die Welser Kulturvereine kommen wird!

Die Firma Trodat GmbH soll ab dem Jahr 2014 also rund die Hälfte der freien Kultursubventionen erhalten – während sich mehr als 100 Welser Kulturvereine die andere Hälfte der Budgetmittel „teilen“ müssen.

Neben dieser (immer größer werdenden) Verteilungsungerechtigkeit ist auch eine schwerwiegende Benachteiligung hinsichtlich Fördergewährung bei den Ermessenssubventionen zu verzeichnen: Jeder Welser Kulturverein muss Jahr für Jahr aufs Neue Subventionsansuchen stellen, kein Kulturverein erhält Zusagen geschweige denn Sicherheiten für Folgejahre.

Wie erklären Sie diese Ungleichbehandlung respektive diese Bevorzugung eines einzigen Unternehmens, das ein 3-Tages-Festival mit zwei bis vier Vorstellungen (je 550 BesucherInnen) ausrichtet, gegenüber 100 Welser Kulturvereinen, die das ganze Jahr und zu einem großen Teil durch ehrenamtliche Arbeit dazu beitragen, dass unsere Stadt ein so vielfältiges kulturelles Programm zu bieten hat? Dass kein Kulturverein in Wels auch nur annähernd mit einem vergleichbar hohen Betrag subventioniert wird, muss nicht extra erwähnt werden. Ganz im Gegenteil sind sehr viele Vereine auf Subventionen angewiesen und die Kulturarbeit könnte ohne diese – wenn oft auch nur sehr geringe – Unterstützung nicht stattfinden.

Seltsam ist außerdem, dass sich politische Parteien für eine Kulturförderung für ein Unternehmen mit Umsätzen im dreistelligen Millionenbereich einsetzen.

Die vielen anderen internationalen Welser Festivals (Figurentheaterfestival, Bluesfestival, YOUKI International Youth Media Festival, music unlimited) bringen im Vergleich zum Richard-Wagner-Festival ein Vielfaches an Besucherinnen und Besuchern nach Wels. Folglich macht auch die vielbeschworene Umwegrentabilität ein Vielfaches aus. Dürfen diese Festivals in Zukunft ebenso mit beträchtlichen Subventionserhöhungen rechnen?

Oder ist es nicht vielmehr so, dass ein tatsächlicher Nachweis über die vielzitierte „Umwegrentabilität“ überhaupt nicht erbracht werden kann – und dieses Argument daher ohnehin nur im politischen weniger aber im wirtschaftlichen Kontext ins Treffen geführt wird?

Wenn aber tatsächlich wirtschaftliche Faktoren die Förderhöhe des Richard-Wagner-Festivals rechtfertigen, stellt sich die Frage: Warum wird dieses Festival folglich nicht aus Mitteln des Wirtschaftsressorts gefördert?

Warum verteidigen Sie als Kulturreferent nicht das Subventionsbudget, das den Welser Kulturschaffenden zur Verfügung stehen müsste?

Im Sinne der Erhaltung einer Kultur des Umgangs appellieren wir an Sie, für einen Geist der Vielfalt einzustehen und bitten um ein baldiges Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

.

(in alphabetischer Reihenfolge)

Hannes Ablinger

Robert Ablinger

Harald Achleitner

Sebastian Achleitner (Kulturarbeiter und Student)

Dr. Wilhelm Achleitner (Bildungshaus Schloss Puchberg)

Rudolf Agner (Filmemacher)

Roman Agostini (Arbeitsgemeinschaft für Nichtsesshafte in Wels/Volkshilfe Wels-Kirchdorf – in beiden Organisationen ehrenamtlich im Vorstand)

Judith Aigner (Musikschullehrerin)

Martin Aigner

Can Akdemir (Schüler & Schulsprecher der HAK2 Wels)

MMag. Bianca Angerer

Filip Anic (Musikschüler der Musikschule Wels und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Schüler des Stifter Gymnasiums Linz)

Mag. Herbert Anreitter 

Dr. Gerhard Arminger (Arzt für Allgemeinmedizin, Kulturinteressierter)

Dr. Michaela Arminger (Ärztin für Allgemeinmedizin, Kulturinteressierte)

Caroline Asen (Grafikerin, Mitglied Kulturverein Sozialforum Freiwerk)

Erwin Atzlinger

Julian Ausserhofer

Lisa Auzinger

Nuray Bahcetepe (Vorstand REIZEND!)

Christian Bartak

Andrea Bauer (in den Bereichen Kunst, Kultur & Medien tätig)

Franz Bauer (kulturinteressierter Landwirt)

Monika Bauer

Roland Bauer (Dachstein maximum soft punk)

Renate Baumgartner

Gerlinde Baumkirchner

Sandra Bayer (Welser Kulturinteressierte)

Markus Bergmeier

Ingrid Bernecker

Martin Bernecker

Walter Binder

Xaver Birsak

Mag. Mario Born (Journalist)

Dr. Pavel Borodin

Monika Brandlmair (Nicaragua-Komitee Wels)

Simona Brandmair

Dominik Brandtner

Mag. Sabine Brenner-Nerat

Mag. Wolfgang Bretter

Mirjam Bromundt (Journalistin)

Aaron Bruckmiller

Mag. Sabine Brückl

Robert Buchschwenter (Autor, Filmproduzent, Dramaturg, Universitätsdozent, TV-Kurator)

Doris Buttinger

Fabienne Buttinger

Klaus Buttinger (Journalist)

Raimund Buttinger

Isolde Charim

Anna Cherednichenko (Übersetzerin)

Silvia de Carvalho

Elisabeth Decker (DGKP)

Tina Dehner

Ute Dehner

Dr. Peter Deinhammer (Kultur- und Bildungshaus ProDiagonal Lambach)

Reinhard Diensthuber (Geschäftsführer bei K&J Weixelbaumer Wels)

August di Lena (Künstler, Künstlergilde Wels)

Lienhard Dinkhauser (für imPavillon Wels)

Theresa Dinkhauser (Musikerin)

Gerda Dlapa

Daniel Dlouhy (Filmemacher)

Mag. Anna Dobringer

Mag. Erich Dobringer

Mag. Rosemaria Dobringer

Mag. Angelika Doppelbauer

Elke Doppelbauer (Medien Kultur Haus Wels)

Wolf Dorner (Aktives Mitglied des Nicaragua-Komitee Wels seit Gründung 1988)

Peter Eberle (Vorsitzender Kulturverein Waschaecht)

Irene Ecker (Musikschullehrerin, Chorsängerin)

Margareta Ecker

Elke Eckerstorfer (Musikerin)

Horst Edeneicher (Elektriker, Schlagzeuger in mehreren Bands)

Brigitte Eichinger (kulturinteressierte Allgemeinmedizinerin)

Paul Eichinger (Schüler)

Erika Eiter

Dr. Robert Eiter

Eva Ellmauthaler (Dipl. Theaterpädagogin BuT, Theatergruppe „le bagage“)

Mag. Roswitha Elsner

Dr. Rudolf Ender (prakt. Arzt, Kulturinteressierter)

Manfred Engelmayr (Musikant)

Dr. Sebastian Fasthuber (Journalist)

Ella Federmair

Mara Federmair

Maria Federmair

Andreas Fellinger (Kulturarbeiter)

Ingo Fellinger

Mag. Ulrike Fellinger

Elfriede Fischbauer

Prof. Mag. Albert Fischer (Professor an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Leiter Camerata Wels)

Florian Forstner

Norbert Forstner

Renate Forstner

Petra Frauenberger (Vorstand REIZEND!)

Mag. Gabriele Friedwagner

Nina Fuchs

Kathi Gärtner

Mag. Claudia Gasser

Claudia Glössl

Dorothea Gößl (Musikpädagogin)

Eva Gruber

Gerhard Gruber (Stummfilmpianist)

Helene Gruber

Karl Gruber (Städtepartnerschaft Wels – Chichigalpa/Nicaragua)

Wolfgang Gründling

DI Walter Guggenberger

Ingrid Gumpelmaier-Grandl (Mit-Initiatorin  und Programmmitverantwortliche des mehrfach ausgezeichneten Kinder- und Familienprogramms „Bunte Brise“ Wels)

Charlotte Hebel

Eva-Maria Hebel

Johanna Gruber-Herbst

Ilse Gruber-Hoflehner

Renate Grüblbauer

Alexander Grünberger

Mag. Jürgen Guggenberger

Mag. Karl Gusenleitner (AHS-Lehrer i.R., Mitglied der Welser Initiative gegen Faschismus, Mitglied Nicaragua-Komitee Wels, Mitglied Musealverein Wels)

Mag. Kerstin Gusenleitner

Caroline Haas

Michael Haas (bildender Künstler und Musiker)

Nina Habenschuss (Mitarbeiterin Galerie Forum Wels)

Susanne Hable

Gottfried Hackbarth, MBA (Herausgeber „Besser Wohnen“ / Immobilienmagazin, Musiker)

Peter Hacker

Christian Hackl

Brigitta Hammerschmid (Diplom Pädagogin)

Veronika Harrer

DI (FH) Christoph Hatheier

Mag. Monika Haugeneder (AHS-Lehrerin)

Mag. Michael Hazod (Musiker)

Lois Hechinger

Mag. Thomas Hellmaier

Ass.-Prof. Dr. Thomas Hellmuth

Katja Hemedinger

Volker Hemedinger (Musiker, Musikpädagoge BG/BRG Wels)

Mag. Matthias Helm (Musiker)

Christoph Herndler (Komponist)

DI Martin Hiptmair (Architekt)

Roswitha Hiptmair (Atelier Wels, Verein für Kunstvermittlung – Obfrau)

Michaela Hirsch

Mag. Eva Hirschenberger

Arno Hochsteiner

Claudia Hödl

Mag. Hannelore Hörhann

Simon Hofbauer (Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der Universität Salzburg)

Andreas Hofer

Christine Hoflehner (Atelier Wels – Präsidentin)

Klaus Hoflehner

Walter Horn

Christine Hügelsberger

Harald Hügelsberger, MSc

Susi Huemer

Tom Hulan

Mag. Ingeborg Hutsteiner

Thomas Hutterer

Rudolf Igel

Tamara Imlinger

Alexander Inführ

Dr. Anna Jaksch

Matthias Julian

Arno Jungreithmeier (Künstler)

Werner Juppe

Mag. Dr. Ingrid Kalchmair

Mag. Dr. Max Kalchmair

Günter Kalliauer

Mag. Ulrike Kalliauer-Aigner

Mag. Eva Kaltenbrunner

Klaus Kaltenbrunner

Johannes Kastinger (Kulturarbeiter, Künstler)

Merivan Kar (Studentin)

Mag. Walter Kerber

Coskun Kesici

Markus Kienberger

Richard Kiniger (Lehrer)

Bernd Kinschner (Kulturvielfaltgenießer)

Markus Kinschner

Renate Kinschner (Selbständig)

Mag. Katharina Kirchweger

Prof. Baurat h.c. DI Joachim Kleiner (Verkehrsplaner)

Josef Knasmüller

Dipl. Päd. Peter Knasmüller (Laienschauspieler, theaterVOGELWEIDE)

Gerhard Knop

Ilonka Knop (Kulturinteressierte)

Verena Koch (Schauspielerin und Regisseurin)

Mag. Gudrun Kolmbauer

Patricia Kopatchinskaja (Musikerin)

Liesa Kovacs (freie Kulturschaffende und Filmemacherin, Studentin – Akademie der Bildenden Künste Wien)

Dr. Michael Kraft (Sozialwissenschaftler und Vorstand des Kulturvereins meta-D.O.N.)

Mag. Holger Kreisel

Martin Krenn (Run Against Diskutant, Künstler, Kurator und Universitätslektor in Wien/Belfast)

Eva Krenner

Senka Krennmair

Alice Krinzinger (Pädagogin)

Hermann Krinzinger

Valerie Krinzinger (Kunststudentin)

Barbara Kurz

Michael „Shorty“ Kurz (Verantwortlicher für den Betrieb im thesoundtheatre Wels, Musiker, Kochkünstler, Techniker)

Sevil Kus

Lena Laban (Fotografin, Mediendesignerin)

Edith Lahner (kulturell interessierte Pensionistin)

Mag. Kristina Landrichter (Raumgestalterin / freie Mitarbeiterin Verein Medien Kultur Haus Wels)

David Lang (Student)

Mag. Ines Langeder

Karl Langmair

Wolfgang Lanzinger (Geschäftsführung Buch.Zeit)

Andreas Lebeda

Melanie Lechner

Clemens Lehner

Markus Lehner

Mag. Simone Lehner

Theresa Lehner

Roswitha Leidl (Instrumentalpädagogin – Gitarre)

Tina Leisch (Film-, Text- und Theaterarbeiterin)

Claudia Leitenbauer (Musikerin und Pädagogin, Cappella Ovilava, Ensemble für Alte Musik Wels)

Renate Leitinger

Petra Linecker (Musikerin)

Aurel Lübke (Geschäftsführer, kulturinteressiert)

Gabriele-Kirsten Lutz (Regisseurin, Autorin, Dipl. Theaterpädagogin BuT, Theatergruppe „le bagage“, Ensemble „à la carte“)

Susanne Lux

Christine Mader (Bildungshaus Schloss Puchberg)

Christof Mairinger (Fotograf)

Mag. Johanna Male-Kamml (Klavierlehrerin an der Musikschule Wels)

Stefan Maleschitz

Eva Mallinger (im Verein theaterVOGELWEIDE seit 25 Jahren gerne und ehrenamtlich tätig)

Günter Mallinger (im Verein theaterVOGELWEIDE seit 25 Jahren gerne und ehrenamtlich tätig)

Christoph Malzer

Heinz Malzer

Ines Mamic

Franz Mandl

Sabina Mandl

Mag. Susanne Mandl

Mag. Eva Martin (Psychologin)

Günter Mayer (Kurator)

Leo Mayr (Grafiker und Kunststudent)

Petra Merkle

Johanna Meyer (Kulturarbeiterin, Geschäftsführung Programmkino Wels)

Agnes Mikesch

Leo Mikesch

Johannes Minichmair (Schauspieler)

Lisa Mitterbauer (Studentin)

Gabriele Mittermaier (Atelier Wels – Schriftführer-Stellvertreterin)

Mag. Johann Mittermayr (kulturinteressierter Betriebswirt)

Andreas Moser (Sänger im A Cappella Chor Wels)

Elisabeth Viktoria Moser (Studentin und Schülerin der Musikschule Wels)

Mag. Gerlinde Moser (AHS-Lehrerin)

Katharina Sophie Moser (Studentin)

Mag. Karin Muckenhuber

Mag. Stefan Muckenhuber

Astrid Müller

Hannes Müller

Claudia Muhr

Hannah Muhr (Studentin)

Thomas Muhr (Arzt)

Mario Nerat

Renate Nerat-Panenka

Albert Neugebauer

Claudia Neugebauer

Maria Neuhauser

Peter Neuhauser

Margarete Niedermayr (Vorstand Kulturverein Waschaecht)

Daniela Nömeyer (Projektkoordinatorin)

Elke Nömeyer (Diplomkrankenschwester)

Josef Oberauer (Künstlerischer Leiter, Theateraufstand)

Elke Oberleitner (Kulturarbeiterin)

Pia Oberleitner

Andreas Obermayr

Judith Obermayr (Gesangspädagogin und Sängerin)

Heinrich Oppitz (Rechtsanwalt)

Ines Oppitz (Dipl. Literaturpädagogin und Autorin)

Martina Oppitz

Fritz Ostermayer (Radiomacher, Leiter der Schule für Dichtung Wien)

Wolfgang Pachernegg (Jugendreferent)

Gertrude Pallanch

Anna Maria Pammer

Marco Pancheri

Marlies Panciera

Richard Panciera

Ingeborg Parzmayr (seit mehr als zehn Jahren ehrenamtliche Programmkino Wels Mitarbeiter und Vereinsmitglied)

Mag. Richard Paulik

Rosaria Pelliccia (Sozialarbeiterin, Vorstand REIZEND!)

Marion Penninger

Harald Peterstorfer

Arnold Pichler (freischaffender Künstler)

Josef Plöchl (Lehrling)

Simone Pöllmann

Mag. Friederike Pötzlberger (Lehrerin)

Andrea Popp

Marco Prenninger (Fotograf)

David Pressler (Veranstaltungstechniker, Musiker)

Anna Prischl (Studentin)

Friedrich Prischl (Arzt, an Kultur-Vielfalt Interessierter)

Johannes Prischl

Renate Prischl (Mitarbeiterin Programmkino Wels)

Mag. Sophie Prischl (Sozialarbeiterin)

Alexander Pucher

Christian Pucher

Johannes Pucher

Andreas Radner

Hermann Rainer

Thomas Rammerstorfer

Eva Rebhahn

Johann Reindl-Schwaighofer

DI Pia Maria Reinhart

Bernhard Reiter

Bettina Reiter

Franz Reiter (Obmann des theaterVOGELWEIDE)

Gabriele Reiter

Karlheinz Reiter

Wolfgang M. Reiter

Frankie Remias

Anna Maria Resch (Kulturverein „Zur Hertha“, Wien)

Mag. Edith Retzl

Dr. Sarah Retzl

Mag. Werner Retzl (Kulturvermittler, Mitglied des Kulturbeirats der Stadt Wels)

Mag. Gottfried Richter (AHS-Professor)

Anna Rieder

Sigrid Rieder (Diplom Pädagogin)

Ilse Riedl (Kulturinteressierte)

Laura-Lee Röckendorfer (Theatermacherin für Kinder und Jugendliche – theater.nuu, YOUKI Internationales Jugend Medien Festival, u.a.)

David Rosenthaler

Thomas Rudelstorfer

Elisabeth Rumpfhuber

Hans Salzinger (Schauspieler und Regisseur, theaterVOGELWEIDE Wels)

Dominik Samassa (Jugendreferent, Theatergruppe „le bagage“)

Margit Savernik

Beate Schachner

Ralph Schallmeiner

Horst Scharhauser (Musiker)

Kons. Herbert Scheiböck (Präsident OÖ Forum Volkskultur)

Mag. Doris Scheinecker

Johannes Scheinecker

Laurien Janina Scheinecker (Studentin)

Renate Scheinecker (Diplom Pädagogin)

Harald Schermann (Kulturarbeiter)

Herta Schernhuber

Peter Schernhuber (Mitglied des Kulturbeirats der Stadt Wels, Festivalleitung YOUKI, u.a.)

Mag. Robert Schernhuber

Clemens Schiehauer

Lotte Schlüsselbauer

Dr. Gabriele Schmid (Ärztin)

Dr. Herbert Schmid (bildender Künstler, Vorstandsmitglied Künstlergilde Wels – Galerie Forum Wels)

Johanna Schmid (Musikerin, Studentin)

DI Martin Schmid

Thomas Schmidinger (Politikwissenschaftler, Universität Wien)

Ingo Schmied

Mag. Lydia Schmied (AHS-Lehrerin, Koordinatorin für Schwerpunkt Musik und Tanz am BG Dr. Schauerstraße)

Mag. Andreas Schmolmüller (Historiker, Journalist)

Martin Schönmayr

Armin Schoisswohl

Doris Schoisswohl

Gabriele Schoisswohl (Theaterpädagogin, Leiterin der theaterKIDS)

Samy Schrittwieser (Diakon in Wels – St. Franziskus)

Boris Schuld (Kulturarbeiter, Medien Kultur Haus Wels)

Ina Schuller (Studentin des Volksschullehramts und Leiterin des Jugendchors „2gether1“ Wels)

Michael Schumm

Philip Schwarzl (Zivildiener)

Veronika Schwediauer (Mitglied im Kulturverein Waschaecht, Angestellte der Universität für angewandte Kunst Wien)

Elisabeth Schweitzer

Mag. Andreas See (Musiker und Komponist)

Dino Sequi (Musikpädagoge, Musiker)

Ayfer Sinirtas

Fritz Sonnleitner

Lotte Sonnleitner

Petra Sonnleitner

Sandra Sonnleitner

Sanja Sovic

Christa Spatt

Rudi Spitzer (Betriebsratsvorsitzender)

Monika Springer

Ralph Springer

Hermann Stangassinger

Jovica Stanojevic

Aksel Stasny (Filmemacher)

Horst Stasny (Fotograf)

Univ.-Prof. Mag. Dr. Anton Staudinger (Zeithistoriker)

Benjamin Steininger

Ulli Stelzer

Mag. Ingrid Sterrer (freischaffende Künstlerin)

Mag. Christian Stöbich

Renate Stöbich

Sarah Stöbich (Studentin)

Franz Strasser (Schauspieler und Regisseur)

Johanna Strasser-Lötsch (Chorsängerin)

Franz Strassmair

Angelika Strobl

Hermann Stuchlik

Mag. Sabine Stuller (Kulturarbeiterin und Künstlerin)

Roman Sulzner

Harald Sumah

Andrea Svoboda

DI Karl Svoboda (Architekt)

Stefan Svoboda

Christoph Szabo (Programmkino Wels)

Maria Szentpetery

Florian Tavernier (Student, Musiker)

Mag. Walter Teubl

Mary Teufelberger (Modedesignerin)

Johannes Teufl

Pia Teufl

Mag. Susanne Teufl

Dr. Wolfgang Teufl

Dr. Robert Thürridl

Mag. Karin Tolar-Hellmuth

Mag. Sonja Trauner (Stimmbildnerin)

Anna Trawöger

Mag. Norbert Trawöger (Musiker)

Rainer Trawöger (DGKP NFS)

Gerti Tröbinger

Gunther Trübswasser (Mitglied im Oö. Landeskulturbeirat)

Pirmin Ujhely

Helmut Unterholzer

Susanne Unterholzer

Mag. Sigrid Vandersitt

Andreas Viechtbauer

Hans Christian Voigt (Soziologe, Verein zur Förderung kritischer Medienarbeit und alternativer Medien)

Monika Wachlhofer (Sozialarbeiterin)

Herta Wachter

Ronald Wachter

Evalie Wagner (Künstlerin)

Karin Walchshofer

Wolfgang Wasserbauer

Elisabeth Wassermair

Mag. Bibiana Weber (Akademische Künstlerin, Galerie Forum Wels)

Ingrid Weinberger

Lukas Weiß (Theatergruppe „le bagage“)

Felix Weisz

Mag. Claudia Weitzenböck

Mag. Erwin Weixlbaumer (AHS-Lehrer, BRG Wels Wallererstraße)

Roland Werneck

Claudia Werner

Dr. Volker Werner-Tutschku (Arzt)

Verena Wiesinger (Sonderschullehrerin)

Pia Wiesmeyr

Barbara Wildfellner

Christina Wimmer

Barbara Wincor

Theresia Winkler (DSB-A)

Mag. Andrea Winter (ehrenamtliche Kulturarbeiterin)

Edith Wregg

Johannes Wregg

Wolfgang Wurm (Pädagoge)

Jutta Wurzer (Musikerin)

Elisabeth Zach (Kulturarbeiterin)

Fritz Zamazal

Leopoldine Zamazal

Edgar Zauner

Mag. Peter Zechmeister (Web Entwickler)

Elke Ziegler

DI Clemens Zimmerberger (Architekt, Freizeittheaterspieler theaterVOGELWEIDE)

Bernhard Zipko

Birgit Zipko (Verein für Internationale Solidarität)

Theresa Zöpfl (Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Musikschülerin der Musikschule Wels)

Elisabeth Zotter

Hans Zurucker (Fotograf)

.

Vereine/Initiativen/Netzwerke:

A Cappella Chor Wels

Aktion Kritischer Schülerinnen und Schüler Wels

Alevitischer Kulturverein Wels

Atelier Wels – Verein für Kunstvermittlung

Betriebsverein Alter Schl8hof Wels

Buch.Zeit – Lesekompetenzzentrum OÖ

Bulbul – Musikgruppe

Bunte Brise – Kinderkultur

DIDF – Föderation der demokratischen Arbeitervereine

Die Menschen – Freies Ensemble Wels

Experiment Literatur

Festival music unlimited

Galerie Forum Wels

IKF – Internationales Kultur- und Freizeitforum Wels

imPavillon Wels – Beiträge zur Zeitkunst

Integrationsnetzwerk „Land der Menschen Wels“

Kulturverein KAPU Linz

Kulturverein Kulturwecker

Kulturverein RM1 reloaded

Kulturverein Waschaecht Wels

Kulturvereinigung GRUPPE O2 Lambach

KUPF – Kulturplattform Oberösterreich

Nicaragua-Komitee Wels

OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus

REIZEND! Verein zur Vermittlung soziokultureller Medienprojekte.

Schreiblust – Akademie für Schreibkompetenz

Siluh Records (deren Bands/DJs immer wieder gerne im Alten Schl8hof zu Gast sind)

Verein Volksgarten Wels

Welser Initiative gegen Faschismus

YOUKI Internationales Jugend Medien Festival

-> Unterstützen (Formular)